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Aus der Unterrichtspraxis


 die-fachschaft-bili  
Hier im Bild:
Die Fachschaft BiLi (von links nach rechts)
Frau Jung, Herr Holzinger, Frau Schumacher-Etzel, Frau Humburg-Huffert, Herr Wehner
 

 

 Durch den bi-lingualen Unterricht wird an der Freiherr-vom-Stein-Schule primär die Sprachkompetenz der Schüler in der ersten oder auch zweiten Fremdsprache gefördert, da viel mehr gesprochen wird und nicht nur gelesen oder gehört.

Die frühzeitige Förderung der sprachlichen Kompetenzen führt auch zu sekundären Erfolgen, wie beispielsweise Kreativität, Flexibilität oder ein erweiterter Wissenshorizont.
Darüber hinaus vertieft der zweisprachige Unterricht durch die praktische Anwendung auch das Verständnis der anderen und eigenen Kultur (Perspektivenwechsel durch Sprachwechsel) und baut Sprachbarrieren ab.

Im zweisprachigen Unterricht wird das ganze Vokabular des jeweiligen Sachfachs benutzt. Außerdem prägen sich typische Satzstellungen und Wendungen ein, da eigentlich immer „echtes“ Unterrichtsmaterial verwendet wird, es gibt aber auch einige (wenige) Materialien, die speziell für einen das Deutsche einbindenden Unterricht konzipiert sind.

Diese Materialien enthalten beispielsweise als Hilfestellung zielsprachliche Redemittellisten. Oft binden sie auch die eigenkulturelle Perspektiven der Schüler in den Aufgabenstellungen ein, um zur Reflexion des Eigenen anzuregen.

Die positiven Erfahrungen, die an der Freiherr-vom-Stein-Schule mit dem bi-lingualen UNtericht gemacht worden sind, bestätigt eindrucksvoll die im März 2006 veröffentlichte Zusammenfassung der DESI-Studie (Deutsch-Englisch-Schülerleistungen-International) spricht von beachtlichen Erfolgen des zweisprachigen Unterrichts:

„Ein Erfolgsmodell für die Förderung sprachlicher Kompetenzen, hauptsächlich in Gymnasien und Realschulen, sind bilinguale Angebote. DESI untersuchte zusätzlich zu der länderübergreifend repräsentativen Stichprobe 38 Klassen, die ab der siebten Jahrgangsstufe zumindest in einem Sachfach, meist jedoch in zwei bis drei Fächern (z. B. Geografie, Geschichte, Biologie) Englisch als Unterrichtssprache verwendet hatten.

Solche zusätzlichen Lerngelegenheiten wirken sich auf die Englischleistungen dieser Schülerinnen und Schüler, insbesondere auf deren kommunikative Kompetenz, besonders positiv aus: Sie erreichen im Hörverständnis bis zum Ende der Jahrgangsstufe neun gegenüber Schülerinnen und Schülern mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen einen Vorsprung von etwa zwei Schuljahren.

Aber auch in der Fähigkeit, grammatische Fehler zu erkennen und zu korrigieren, ist ihr Fortschritt sehr beachtlich.“


 
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