header
Artikel vom
07.02.2012
Diagnostizieren und Fördern im Chemieunterricht

Unter der Kursnummer 1984 traf sich am Freitag, den 20.01.2012, eine kleine Gruppe Chemielehrer verschiedener Schulen, um sich unter Leitung von Herr Hesselink (Mitarbeiter des Lehrerfortbildungszentrums des Instituts für Didaktik der Chemie an der Universität Frankfurt am Main) über die Möglichkeiten der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht auszutauschen.

Herr Hesselink referierte den theoretischen Hintergrund der aktuellen fachdidaktischen Diskussion über Diagnostizieren und Fördern im Chemieunterricht und stellte dann verschiedene Diagnoseinstrumente vor. Diese Diagnoseinstrumente wurden von den anwesenden Lehrern hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit für den eigenen Unterricht diskutiert und bewertet. Dabei wurden auch konkrete, in der Literatur beschriebene Fördermaterialien auf ihre Eignung hinsichtlich vorbereiteter, konkreter Fallbeispiele hin analysiert und Möglichkeiten zur Umgestaltung des eigenen Unterrichtens ausgelotet.

Die teilnehmenden Lehrer und Lehrerinnen des Faches Chemie von verschiedenen regionalen und überregionalen Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Gymnasien stellten zu Abschluss in Gruppenarbeit konkretes Fördermaterial her, das direkt im Unterricht angewandt werden kann und wird. Die Veranstaltung war ein erster Anstoß und jetzt liegt es an uns (teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern) diesen Impuls umzusetzen und weiter auszubauen.

Clemens Groß



blog comments powered by Disqus
Share |